Büroreinigung: Wie oft ist nötig — und worauf Sie beim Dienstleister achten

Foto: Ron Lach / Pexels
Die richtige Reinigungsfrequenz für ein Büro hängt von drei Faktoren ab: Mitarbeiterzahl, Branche und Kundenverkehr. Ein Architekturbüro mit 8 Personen braucht eine andere Frequenz als eine Arztpraxis mit 40 Patientenkontakten pro Tag.
Als Faustregel: Arbeitsplätze (Schreibtische, Stühle, Böden) brauchen 2–3x pro Woche eine Unterhaltsreinigung. Sanitäranlagen und Küchen/Teeküchen mindestens 5x pro Woche — bei mehr als 15 Personen täglich. Fenster und Grundreinigung 2–4x pro Jahr.
Bei Branchen mit Publikumsverkehr (Arztpraxen, Kanzleien mit Mandanten, Ladengeschäfte) steigt die Frequenz deutlich. Hygienerelevante Bereiche (Sanitär, Wartebereich) werden dann täglich gereinigt, Desinfektion gehört zum Standard.
Worauf Sie bei einem Dienstleister achten sollten: Gibt es eine dokumentierte Leistungsbeschreibung mit Frequenzplan? Werden die Einsätze protokolliert (digital oder auf Papier)? Ist der Dienstleister versichert? Wer sind die festen Mitarbeiter — oder rotieren ständig neue Kräfte (schlecht für Qualität und Diskretion)?
Die Kosten liegen in Flensburg für Unterhaltsreinigung bei 0,50–0,90 €/m² pro Einsatz (je nach Frequenz und Reinigungstiefe). Grundreinigung einmal im Jahr kalkuliert man mit 2,50–4 €/m². Sanitärreinigung wird oft separat nach Stückzahl WC abgerechnet.
Unser Tipp: Lassen Sie sich kein Pauschalangebot ohne detaillierte Leistungsbeschreibung aufdrängen. Ein seriöses Angebot listet jeden Raum, jede Frequenz und jede Leistung einzeln — damit Sie im Nachhinein vergleichen können, was gemacht wurde und was nicht.
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